Im Rahmen eines Projektes beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschule Freudenberg mit dem Thema Inklusion. Die Inklusionsbeauftragten Stefanie Gebert und Karin Fruth vermittelten den Kindern auf anschauliche und praxisnahe Weise wertvolle Einblicke in den Alltag von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen.

Auch Bürgermeister Reiner Wiedenbauer kam vorbei und war beeindruckt von der Empathie der Schülerinnen und Schüler.

An verschiedenen Stationen konnten die Viertklässler selbst erfahren, welchen Herausforderungen Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen begegnen. Durch das eigene Ausprobieren eröffneten sich neue Perspektiven und das Verständnis für einen respektvollen und inklusiven Umgang miteinander wurde gestärkt.

Wenige Tage später stand das Thema auch im Mittelpunkt einer schulinternen Lehrerfortbildung. Das Kollegium durchlief ebenfalls die verschiedenen Stationen und sammelte dabei eigene Erfahrungen. So konnten die Lehrkräfte die Perspektiven der Kinder nachvollziehen und wertvolle Impulse für einen inklusiven Schulalltag gewinnen.

Den Abschluss des Projektes bildete eine gemeinsame Runde Blindenfußball. Mit verbundenen Augen und einem klingenden Ball erlebten Kinder und Lehrkräfte eindrucksvoll, wie wichtig Orientierung, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind.

Sowohl für die Viertklässler als auch für das Kollegium boten die abwechslungsreichen und praxisnahen Einheiten viele neue Erkenntnisse und Anregungen für ein verständnisvolles und inklusives Miteinander im Schulalltag.